Kreativität gehört schon immer zu mir: Malend und schreibend gehe ich durch die Welt, reflektiere, erfinde, notiere und füge neu zusammen, was ich erlebe. Beim Malen lasse ich mich meist einfach treiben, ohne Ziel, ohne Anspruch.
Beim Schreiben wollte ich tiefer eintauchen: so kam ich zur Romanwerkstatt der Schule des Schreibens, wo der erste Entwurf für meinen Roman entstand. Hier lernte ich alles, was eine gute Geschichte braucht und wie man strukturiert an ein Schreibprojekt herangeht. Es folgten viele weitere Kurse und Workshops, inklusive Seminare zum freien Lektorat bei der Akademie der deutschen Medien.


Doch das beste Handwerk ist nichts ohne Ideen. Die meisten davon finde ich unterwegs. Stift und Notizbuch sind immer griffbereit, vor allem auf Reisen. Hier finde ich Inspiration für neue Geschichten und so wurde auch irgendwo auf einem Campingplatz am Meer aus einem Traum ein Entschluss, meine Leidenschaft zum Schreiben weiterzugeben.
Die Ausbildung zur Schreibpädagogin beim Institut für kreatives Schreiben in Freiburg war die logische Konsequenz daraus. Die spielerische Herangehensweise, die Freude am Ausprobieren und eine vertrauensvolle Atmosphäre mit wertschätzendem Feedback waren auch für mein eigenes Schreiben eine große Bereicherung.
Gedanken und Geschichten – für mich heißt das: innehalten, hinspüren, ein Thema, das mich gerade umtreibt, wenden und von allen Seiten betrachten. Aber genauso: Fantasie zulassen, lebendige Figuren schaffen, Szenen entwickeln, Texten eine Struktur geben und überarbeiten, bis aus einem Rohdiamanten ein Schmuckstück wird.
Alles hat hier seinen Platz.
